Zielsetzung hierfür war: Integration der Handwerksbereiche „Bau“, „Metall“ und „Elektro“ mittels einzelner herzustellender Baugruppen zu einem komplexen Objekt bei gleichzeitigem praxisnahem Kenntniserwerb. Das Novum war, dass die Teilnehmer direkt vom Handwerksmeister (TSM Bau GmbH, Stratos GmbH, Köhler GmbH) berufsspezifische Merkmale sowie in kleinen Workshops Kenntnisse in Selbstorganisation und Teambuilding (in Zusammenarbeit mit SMILE – die Gründerinitiative der Universität Leipzig) vermittelt bekamen. Beim Bau der Designlampe arbeiteten die Jugendlichen vorrangig manuell mit Werkstoffen wie Blech, Holz und Beton sowie im Bereich Elektrik mit Kabeln und Schaltern. Für die Durchführung des ersten Handwerkercamps wurden die Arbeitsschritte zusammen mit einem Kenntniserwerb in Werkstoff- und Materialkunde sowie Arbeitsschutzhinweisen zeitlich erfasst. Diese Erkenntnisse bildeten die Basis für ein Rotationsprinzip, in dem die Schüler in einer Gruppe innerhalb von fünf Tagen ihre Lampe fertigstellten und ein Zertifikat über ihre erworbenen Kenntnisse erhielten. Des Weiteren war bereits in der Konzeption ein Kenntniserwerb vorgesehen, innerhalb dessen sich die Teilnehmer den Zusammenhang ihrer Baugruppen zu größeren Dimensionen innerhalb des handwerklichen Alltagsgeschäfts erschließen konnten. Abschließend wurden Ideen und Anregungen der Schüler gesammelt, die in die weitere Konzeption der Offenen Werkstatt aufgenommen wurden.